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22.04.2022    "Gängeviertel" Hamburg

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Reviews Niemals Wie Der Rest

[www.skruttmagazine.se]

Yet a German band that sings in both English and German ... Here it goes fast, I have to say and in Zerstöre das system so it almost sounds a little Asta kask or Strebers in one part of the song. Otherwise balancing group on the rigid line between punk and hardcore, I think enough, and it strikes me the hardest is their really good songs and they do not have much room to breathe between songs. A concert by the band, I would love to witness because I think it is really good and I can imagine that the audience is pretty wild for it becomes the man of this. One of the best German bands in a long time, I think even if much German music is very good. 25/9-2014

 

[www.uglypunk.de]

Scheiß die Wand an! Was ist denn das für ne´ geile Punkrock CD? Nichts ahnend eingelegt und direkt mal weggeblasen worden. Und was muss ich bei einem Blick in den Promozettel feststellen? Die gibt’s schon seit 1989 (früher unter dem Namen WICKED POWER, 1993 dann umgetauft in SICK OF SOCIETY), haben bereits mehr CD´s/Tapes veröffentlicht als ich Jahre in der Schule verbracht habe (und ich war lange in der Schule meine Freunde) und ich stolpere erst jetzt darüber. Aber vielleicht auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn vorher, so haben Nachforschungen ergeben, pflegte das Trio aus Ulm/Ingolstadt Texte in englischer Sprache.

Erstmalig mehren sich auf dieser CD deutsche Texte, bzw. versuchen sich mit den englischen die Waage zu halten, da die Band noch klarer und eindeutiger manifestieren möchte wo sie im Jahre 2012 steht und das, meine Damen und Herren, ist verdammt gut so. Klare Ansagen, überdeutlich auf den Punkt gebracht und mit wütender Stimme ausgekotzt, und weil Punkrock nicht nur Kampf bedeutet, auch mal den ein oder anderen Spaßtext dazwischen gepackt. Alles so komponiert das es direkt ins Ohr geht und sofortiges Mitsingen keine große Problematik darstellen dürfte. Noch dazu ist diese Platte ein Tummelplatz für Gäste aus der Punkrockszene geworden und viele bekannte Bands die nicht bei drei auf den Bäumen waren, wurden an ihren langen, verzottelten Haaren von SICK OF SOCIETY ins Studio gezerrt. Leute von RASTA KNAST, ALARMSIGNAL, THE CASUALTIES, DAILY TERRORISTEN, KASA u.v.a. ließen ihre Stimmen erklingen und ich meine sogar sie herauszuhören und zuordnen zu können.

Ich würde sagen ich bin entzückt und möchte den Begriff Paradebeispiel mit ins Spiel bringen, denn so stelle ich mir Punkrock vor! Im Speziellen liegt es an den Songs „Zerstöre das System“, „Niemals wie der Rest“, „We Want More“, „Ein Zeichen gegen Rechts“ (mit Kinderchor) und „Hass The Royal Art Of Gentle Defloration“, aber natürlich wissen auch die anderen Stücke zu begeistern, die insgesamt ein dreckiges, ungeschliffenes und voller Spielfreude steckendes Erscheinungsbild hinterlassen, bei dem ein Schlag dem nächsten folgt und das zum Luftholen keine Zeit lässt. Volle Punktzahl!!! Spik

[www.plastic-bomb.eu]

Die CD beginnt mit einem gesprochenen Appell an alle, die den Wunsch nach einer besseren Welt in sich tragen. Fazit: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst." Im Anschluss erklingt fast folgerichtig der Song "Zerstöre das System", der ebenso kompromisslos geradeaus gespielter (Deutsch-)Punk ist wie das überzeugende Lied "Niemals wie der Rest" direkt danach. Das sind für mich die beiden besten Tracks der CD. Es folgen 16 andere, die mir zumindest zum Teil zu metallisch / rockig sind oder zu sehr in ein rüdes Gegröhle ausufern, was den Gesang angeht. Mal mit deutschen, mal mit englischen Texten. "We want more" ist  mit seinem breiten Chor bestens zum Mitsingen geeignet und besitzt leicht hymnischen Charakter. "Ein Zeichen gegen rechts" ist ein deutliches, wichtiges Signal. Wobei ich persönlich da keine Kinderchöre (!) und Blockflöten (!!!) eingebaut hätte. Nun ja... Sehr geil ist der Song "Political correctness" mit total rotzigem, sehr sehr sehr coolem weiblichem Leadgesang ! Leider wurde der Text nirgendwo abgedruckt. Ein ehrliches, knapp 8 (!)-minütiges Lied zum 20. Bandjubiläum gibt´s es auch zu hören. Schräg. Gute und weniger gute Stücke wechseln sich ab. Punk, Hardcore, Metal gehen Hand in Hand. Gäste haben auch mitgemacht, nämlich von ALARMSIGNAL, DAILY TERRORISTEN, CASUALTIES, RASTA KNAST, BOTOX etc. Man merkt am Sound, an den sehr abwechslungsreichen Liedern, an den kleinen Spielereien und der Besetzung der Gästecouch, dass sich die Band viel Mühe mit der CD gegeben hat. Insgesamt geht die CD klar. Micha

[www.ramtatta.de]

SICK OF SOCIETY aus Ulm/Ingolstadt sind meinen verwöhnten Assel-Ohren leider bis jetzt entgangen, und was mir jetzt da grad um die Ohren fliegt ist einfach nur richtig geiler, schneller und sehr hardcore- und metallastiger Punkrock! Da wird ordentlich auf die Schiessbude gedroschen und in`s Mikro gegröhlt, genauso aggressiv und auf die Fresse wie die Botschaft die hinter ihrer Musik steht sein sollte: Laut und unüberhörbar gegen gesellschaftliche Normen und Konventionen! "Niemals wie der Rest!" ist eine Platte, die mich vom ersten Hören weg direkt in die Fresse tritt. Kein Wunder, denn das Trio bringt einiges an musikalischer Erfahrung mit: SICK OF SOCIETY hatten ihre Anfänge bereits im Jahr 1989, damals noch als WICKED POWER. Die Jungs sind also alte Punkrockhasen auf ihren Instrumenten und sie mixen ihr total abwechslungsreichen Melodien mit deutschen und englischen Texten! Bereits der Opener "Zerstöre das System" reißt einen unweigerlich mit, auch der 2-stimmige Gesang kommt richtig geil daher und verstärkt noch einmal die aggressive Kernaussage des Songs. Mit "Niemals wie der Rest" ist SICK OF SOCIETY ein wahnsinnig geiler Ohrwurm gelungen, ein Song für die Tage, an denen man einfach nur noch angepisst ist von der Scheisse die um einen herum passiert! Und was gibt es in diesen Zeiten besseres, als diese ganze Scheisse einfach mit so geilem Punkrock wegzurotzen! Und es kommt auf der Platte einfach ein Hit nach dem anderen: Songs wie "Du hast versagt" drücken mir sowas von ordentlich was vor`s Fressbrett. Auch die englischen Songs der Bands haben es zwar in sich, aber die deutschsprachigen Texte der Band besitzen einfach eine noch geilere Aussagekraft und sie bringen noch einen Schuss mehr Wut rüber! Nebenbei werden lustige Elemente in den Punkrock gepackt, so  wie im Song "Ein Zeichen gegen Rechts" eine Flöte und ein Kinderchor. Mit "Asozial" ist den Jungs dann noch ein schöner Punkrock-Mitgröhlsong für die nächste Party gelungen. Gefällt mir sehr gut auch mit dem Skateil in der Mitte! Auch hier macht sich wieder die enorme Bandbreite der Stile die das Trio mixt, bemerkbar! Es ist wirklich nicht ein Song auf der Platte, der mich langweilt! Noch dazu haben SICK OF SOCIETY sich jede Menge Gastsänger in`s Boot geholt, u.a. Leute von RASTA KNAST, ALARMSIGNAL, THE CASUALTIES, DAILY TERRORISTEN, KASA und ADAMS APPLE. Natürlich sorgen auch die unterschiedlichen Sänger für jede Menge Abwechslungsreichtum auf der Platte!!! Das einzige was ich zu Meckern habe ist, dass mir bei dieser Platte das Booklet mit den Texten fehlt, denn die sind wirklich verdammt gut! Ansonsten kann ich nur sagen, ab damit in den Plattenschrank Leute!!!! Ab sofort zu haben auf www.sn-punx.de

[blog.underdogfanzine.de]

SOS blicken auf eine 20jährige Bandgeschichte zurück und feiern immer noch wilde Parties. Oliver, Fizzi und Steini sind noch lange nicht am Ende und spielen Punkrock mit der Kraft der 2 Herzen. Auch wenn die Geigen am Himmel und im Studio hochhängen und der Kinderchor erklingt, hier unten gibt es noch viel zu tun. Die Haare sind lang und nach oben gestylt, Bier und Korn als Nahrungsergänzungsmittel beseitigen Rheuma und Katerstimmung. Laut und hart verliert Fizzi seine Scheu gegenüber emotionalen Ausbrüchen und schreit, was er kann und seine Stimmbände hergeben. Dabei liegt er oft neben der Spur, verpasst den Melodiebogen um ein paar Nuancen, aber gerade das macht den Reiz aus, Wildsau zu sein, den Boden aufwühlen und den Brustkorb anspannen. Da bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis die Stampede vorbeigerauscht ist. Du zeigst dich erschreckt und lenkst die Aufmerksamkeit der SOS Rotte auf dich, für einen Sprung auf den nächsten Baum ist es zu spät. Gefährlich und bedrohlich verwüsten SOS die heile Welt, zerstören das System und haben ihre besten Momente, wenn der Refrain wie ein Bolzenschuss wirkt und das einsetzende Aaah und Ohh kein kalifornisches Sonnenscheinlächeln obliegt, sondern das wutentbrannte Schreien mit unbegrenzter Reichweite widerspiegelt. Das Trio infernale hat eine Menge Gäste ins Studio eingeladen (u.a. Jake von CASUALTIES, Steff von ALARMSIGNAL, RASTA KNAST, DAILY TERRORISTEN), die sich mächtig ins Zeug legen und die Lungenflügel mit Sauerstoff füllen, als gehe es um Leben der Tod. Je oller, je doller! Wer nur den Fußstapfen anderer folgt, kann nicht überholen. SOS hängen mit einem schnellen Non Stop Verfahren souverän zögerliche Momente ab, bleiben trotz kleiner Schwenker und Aussetzer gefährlich, unberechenbar, ehrlich und politisch korrekt

[www.xxl-rock.com]

Oh Mann, beim Hören dieser CD fühle ich mich wieder richtig jung und in meine Punk Zeit versetzt (lang, lang ist´s her...). Dabei spreche ich nicht vom Möchtegern Punks wie Ärzte oder Hosen, sondern „richtigen" Punk wie Slime, Vorkriegsjugend oder HASS.
In genau diese Ecke kann man auch die vorliegende Tanzkapelle Sick of Society einordnen: Erstklassiker Straßenpunk, knallhart, gerade heraus und ohne Schnörkel. Schon das gelungene Intro zeigt wo es thematisch langgeht: Deutliche Kritik am System und der Gesellschaft: Songtitel wie „Zerstöre das System" oder „Ein Zeichen gegen Rechts" sprechen eine deutliche Sprache. Da ich die Band vorher noch nicht kannte, bin ich mir nicht 100% sicher, ob es stimmt, aber nach meinen Recherchen scheint es für Sick of Society eine Premiere zu sein, auf die deutsche Sprache zurückzugreifen und auch auf „Niemals wie der Rest" finden sich ungefähr zur Hälfte (noch?) englischsprachige Stücke.
Dabei muss ich definitiv feststellen, dass mir die muttersprachlichen Songs einen ganzen Ticken besser gefallen, die Texte sind durchdacht und werden vor allem von Sänger Fizzi mit einer Inbrunst vorgetragen, wie ich sie mir von vielen anderen Bands wünschen würde. Kratzig, rau und gerne auch schon mal an der richtigen Tonlage vorbei geschrammt („Wenn die Stimme versagt" ist hier das Paradebeispiel!!!) - das ist Punkrock. Ähnlich wie beim Black Metal zählt hier Intensität und Überzeugung weitaus mehr, als perfekte Produktion und überragendes musikalisches Können!!
Aber obwohl mir Songs wie „Zerstöre das System" oder vor allem „20 Jahre SOS" am allerbesten gefallen, sind auch die englischen Teile ausgezeichnete Beispiele für richtigen geilen Punk! „We want more" ist zum Beispiel eine fürchterlich geile Mitgröhlnummer geworden!
Was mir auch gut gefällt ist, dass Sick of Society keine musikalischen Scheuklappen tragen, sondern auch immer wieder Hardcore und Metal Elemente einfließen lassen.
Also: Eine durch und durch geile Scheibe und ich bin doch glatt am Überlegen, ob ich meine Matte mal wieder zum Iro stylen soll (aber dann passe ich durch keine Türe mehr....)

Christian Hemmer

[www.pressuremagazine.de]

Die Hardcore-Punkband Sick Of Society veröffentlicht mit "Niemals wie der Rest" ihr achtes Album. Es enthält 18 Lieder, hat eine Spieldauer von 41 Minuten und erscheint auf dem Label SN-Punx.

1989 hat sich die Gruppe gegründet, allerdings hieß sie bis 1993 Wicked Power, seitdem hören die drei Musiker auf den Namen Sick Of Society. Der Albumtitel ist schlicht, direkt und passt wie die Faust aufs Auge, denn "Niemals wie der Rest" drückt alles aus, was die Band sagen will. Mit Songs wie "Zerstöre das System", "Policy Maker", "Ein Zeichen gegen Rechts" oder auch "Hass" werden Songs abgeliefert, die textlich anspruchsvoll sind und gleichzeitig die nötige Massage rüberbringen. Als kleines Highlight würde ich den Song "20 Jahre SOS" bezeichnen, denn diese Hymne geht 7:50 Minuten und gebührt der Band selbst. Es wird eine gute Mischung aus englischen und deutschen Titeln geboten, die ebenfalls für Abwechslung sorgt. Zum typischen Punkrocksound kommen noch Elemente aus den Bereichen Metal und Hardcore und Gastgesänge von Uwe (Daily Terroristen), Sab (Adams Apple), Steff (Alarmsignal), Jake (The Casualties), Caro (Evil Hitman) und einigen weiteren bekannten Musikern aus der Punkszene. Obendrauf hat sogar noch ein Kinderchor mitgewirkt und etwas eingesungen.

Ein tolles Punkrockalbum, welches Sick Of Society aufgenommen hat. Die Songs und die Texte sind gelungen und bieten zudem Abwechslung und viele Gastgesänge. Cover und Artwork sind auch gut, leider fehlen die Songtexte.

Review von Florian Puschke

[www.riotradio.de]

Sick Of Society haben auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, da liegt die Messlatte bei mir schon etwas höher. Aber was soll ich sagen ich bin ja mal sowas von positiv überrascht!
Volles Tempo, fetter Sound, gute Texte, in deutsch und englisch.
Dazu ist das ganze noch recht abwechslungsreich, Deutschpunk, gemischt mit Hardcore und ein bisschen Metal.
Richtig gutes Ding das! Die Menge an Gastmusikern hätte es da glaube ich gar nicht gebraucht, liest sich aber gut, z.B. Alarmsignal, Casualties, Daily Terroristen, Rasta Knast,...)
Bei 20 Jahre SOS tobt man sich dann in ganzen 7:50 Minuten! aus, aber man darf sich ja wohl mal selbst feiern

[www.in-your-face.de]

Über 20 Jahre Schaffenskraft, kontinuierliches Anprangern der Gesellschaft und Hinterfragen der Konventionen - dafür stehen SICK OF SOCIETY. Das heißt also, der Bandname ist Programm. Mit hartem aber trotzdem melodiösem Punkrock-Sound mit Hardcore-Schnipseln, mal deutschen mal englischen Texten, rufen sie zum allgemeinen Ungehorsam auf. Dass sie dabei aber auch einen Höllen-Spass haben und verbreiten können, merkt man auch.

Plakative Beispiele für das "ernste" Programm des Punk-Dreiers sind der zweite Track "Zerstöre das System", oder "Ein Zeichen Gegen Rechts", Track Nummer acht. Gegen die Gesellschaft und die Doppelmoral wird auch in "Asozial" oder "Political Correctness" angesungen beziehungsweise im letzteren Fall angeschrien. Auch darf die obligatorische Portion Konsumkritik nicht fehlen wie auf "Etwa Nichts Gefunden".

Mit dem vorletzten Song "20 Jahre SOS" lassen SICK OF SOCIETY die Bandgeschichte Revue passieren und setzen so dem Spaß an der Sache ein Denkmal. Dieser Song hat definitiv Mitgröhl-Potenzial und kann beziehungsweise muss auch unter starkem Alkoholeinfluss gesungen werden. Und nachdem es da so schön heißt: "dieses Lied ist noch lange nicht zu Ende" kann man schon auf die nächsten 20 Jahre Musik von dieser Punk-Combo gespannt sein.

Fazit: SICK OF SOCIETY haben mit dieser Scheibe den Punk sicher nicht (neu) erfunden, doch die Band verkörpert ganz eindeutig das Lebensgefühl dieser Bewegung und beweist damit auf ihre Art "Punk's Not Dead".

[www.music-scan.de]

Oliver, Fizzi und Steini haben sich etliche Gäste ins Studio eingeladen, um die vielen Chöre und Refrains ihrer neuen Platte mit möglichst vielen Kehlen einzusingen. Dabei waren u. a. Cross X, Botox, Jake von The Casualties, Alarmsignal, Rasta Knast, Daily Terroristen und ein Kinderchor. Auf „Niemals wie der Rest“ geht es ungestüm und spritzig zu. SICK OF SOCIETY sind ihrem Band-Namen seit 1993 verschrieben (davor vier Jahre als Wicked Power) und füllen ihn mit jedem Stück mit Leben. Deutsch- und Street-Punk verbinden sich mit einer Old School-Hardcore-Kante und gelegentlichen Metal-Ausreißern. Doch, wie es auch gerade zugeht, das Trio spielt ein ums andere Mal kratzige Hymnen, die auf ihre Refrains hin zugeschnitten sind. Der Wechsel zwischen deutschen und englischen Texten sorgt für Variabilität, doch in jeder Sprache steht „Niemals wie der Rest“ für einen dicken Mittelfinger, der musikalischer, lautstarker Protest ist und dazu aufruft, aktiv zu werden, um eine bessere Zukunft zu erschaffen. Die beiden Tracks ,Zerstöre das System‘ und ,Ein Zeichen gegen rechts‘ stehen von ihrer Aussage her zentral und zeigen plakativ auf, wofür SICK OF SOCIETY eintreten. Die roughe und rudimentäre Aufnahme, in der das Album kommt, ist stilecht, doch man muss sie mögen. Selbst Punk darf heute besser produziert sein, auch wenn die grenzenlose Leidenschaft des Trios so oder so mitreißt und das Anliegen der Musiker deutlich wird.

[www.totentanz-magazin.de]

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, die Herren. Wenn man 20 Jahre Punk durchhält, ist das schon eine reife Leistung. Zur Feier gibt’s ein neues Album, auf dem Sick Of Society weiter ihrer Linie treu bleiben: Flotter, melodiöser Punkrock ist angesagt, wenn man vom Gesang absieht; der ist schief wie eh und je. Muß aber wahrscheinlich so sein. Kann man teilweise schon seine Freude dran haben, auch wenn ich „Niemals wie der Rest“ weniger gelungen finde als die letzte Veröffentlichung. Was mir etwas sauer aufstößt, sind die diesmal teilweise äußerst stumpfen Texte, die mir mitunter die Hörlaune verderben; plakativer als in „Zerstöre das Sytem“ oder „Asozial“ kann man kaum noch werden. Ein wenig Plattheit gehört ja zum Punk, aber hier hat man es zu gut gemeint. Die Bandhymne „20 Jahre SOS“ wird vermutlich die Gemeinde gehörig spalten; eine Hosen-Schunkelnummer, deren textliche Selbstverliebtheit schon nahezu Onkelz-Dimensionen erreicht. Na gut, zum 20jährigen darf man sich sowas schon mal genehmigen. Punks können durchaus das Album anchecken, aber für mich ist diesmal nicht viel dabei, was meine Begeisterung wecken würde.

[www.powermetal.de]

Punk Rock ist 'ne Herzensangelegenheit.

'Wir sind noch lange nicht am Ende' tönt es verheißungsvoll in der Jubiläumshymne '20 Jahre SOS' - und es wäre eine mittelschwere Katastrophe, wenn die Jungs diesen Schwur in naher Zukunft brechen würden. SICK OF SOCIETY scheinen nämlich anno 2012 in der Form ihres Lebens zu sein und veröffentlichen mit "Niemals wie der Rest" ihr wirklich mit Abstand bestes Langeisen. Über dem Tellerrand der bekannten Punk-Rock-Basics öffnen sich für die heuer auch etwas politischer motivierten Schützlinge diesmal einige neue Facetten, die von den Ulmern auch dankend angenommen werden. Und auch wenn man die Begriffe 'Streetpunk' und 'Deutschrock' hier lieber dezentral positioniert, so haben SICK OF SOCIETY die Entwicklung in genau jenen Genres absolut gewinnbringend für den eigenen Sound genutzt - bravo!
Nichtsdestoweniger sollte man sich darüber im Klaren sein, dass "Niemals wie der Rest" eine Scheibe ist, die stellenweise auch mit den üblichen Klischees spielt und leider nicht sonderlich kreativ mit ihnen umgeht. Selbstironische Nummern wie 'Hass' und 'Asozial' zeigen zwar, dass die Band immer noch mit einem fetten Augenzwinkern unterwegs ist, aber bei 'Niemals wie der Rest' und 'Ein Zeichen gegen Rechts' stopft man schon eine Menge Plakatives in die Songs, die dazu auch gesanglich nicht ganz so das Gelbe vom Ei sind.
Aber SICK OF SOCIETY haben eine solch reichhaltige Palette echter Hits am Start, die so manche bedenkliche Passage im Nu vergessen machen. 'Etwa nichts gefunden' und 'Policy Maker' rocken an vorderster Front, '20 Jahre SOS' ist hübscher Punk-Rock-Balladen-Pathos, 'Zerstöre das System' eine erstaunlich dreckige Nummer und das angesprochene Doppelpack 'Asozial' und 'Hass' macht schon zur Mitte der Scheibe klar, dass hier qualitativ die Luft nach oben nicht ungeatmet geblieben ist. Mit dieser Scheibe setzen sich SICK OF SOCIETY endgültig in der hiesigen Punk-Rock-Spitzenliga fest.
Anspieltipps: Asozial, Etwa nichts gefunden, Zerstöre das System, Policy Maker Note: 8.00

[www.rocktimes.de]

Mann, da sind schon wieder ein paar Jährchen ins Land gezogen. Zwanzig um genauer zu sagen. Zwanzig Jahre, in denen Sick Of Society gute bis richtig geile Mucke fabrizieren.
Und die, wie ich sie gerne nenne, deutsche Antwort auf Bad Religion, tritt auch nach zwei Dekaden immer ganz feste Popo!!!
Auf den ersten Schein ist alles beim Alten, sprich die Songs sind kurz, prägnant und immer mit Hooklines versehen, dass auch noch der größte Musik-Atheist Schwierigkeiten haben dürfte, nicht sofort die Melodien nachzuträllern.
Was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass die drei Herren simple bzw. banale Mucke machen, nein, nur die Refrains sind so dermaßen eingängig, dass es eine Freude ist.
Der größte Unterschied zu den vorhergehenden Veröffentlichungen der Bayern ist, dass es doch etwas basischer bzw. rauer zur Sache geht.
Alles klingt etwas angepisster, dreckiger und ungestümer. Also von Altersmilde keine Spur.
Auch textlich geht's wieder mal an den Pranger der Gesellschafft, sprich in den deutschen wie auch englischen Texten wird oft dem Volk der Spiegel vors Gesicht gehalten und Dinge wie Konsumterror und Ähnliches bekommen eine ordentliche musikalische Verpackung. Hart, schnell und dennoch melodiös.
Titel wie "Ein Zeichen gegen rechts" oder "Zerstöre das System" sprechen eine deutliche Sprache. Zwar manchmal doch etwas zu plakativ, aber dennoch gut.
Sicher, das Rad der Musik, in diesem Falle Punk, erfinden Sick Of Society nicht wirklich neu, dennoch machen ihre Songs Laune und regen doch das eine oder andere Mal zum Nachdenken an. Und was will man als Künstler mehr, als dass sich mit seiner Kunst auseinandergesetzt wird.
Zum Nebenbei-Hören, finde ich, taugt die neue Scheibe nicht, gut, es wird kein frickelndes Prog-Gewitter auf einen eingedroschen, aber nur als Saufuntermalung ist "Niemals wie der Rest" auch zu schade.
Mir persönlich ist die Vorgängerscheibe zwar ein bisschen besser ins Ohr gegangen, aber nichtsdestotrotz gibt es auch hier eine gute dreiviertel Stunde prima Punk-Mucke auf die Lauscher.
Wer abseits des momentanen Deutsch Rock-Hypes mal wieder ehrlicher, gut gemachter Musik lauschen will, ist bei Sick Of Society an genau der richtigen Adresse.
Ach so, neben dem neuen Album gibt es auch eine Kompilation mit den Frühwerken von S.O.S. Also schleunigst die Homepage der Jungs angeklickt und beides oder alles von der letzten DVD bis zur "Niemals Wie Der Rest" für kleines Geld abgegriffen!!!
In diesem Sinne: Bleibt wie ihr seid "Niemals wie der Rest", auch die nächste zwanzig Jahre!!! Porn'n'Roll Forever!

[www.ffm-rock.de]

18 Tracks und nur knapp über 41 Minuten Spielzeit sind nicht unbedingt üppig. 2 abziehen für ein Intro und ein 30-Sekunden-Interlude, bleiben 16 Songs, die zum sich Großteil im 2-Minutenbereich bewegen und damit eine optimale Länge haben, um kurzweilig zu sein. „Zerstöre das System“ als Opener knallt gleich in die Ohren und den Magen. Man blickt sich um und sucht eine Moshpit. „Niemals wie der Rest“ schließt sich da perfekt an. Bei „Du hast versagt“ merkt man den Metal und Hardcore, jedoch perfekt integriert. „Murphy’s law“ und „We want more“ zeigen aber beispielhaft, dass Deutsch doch vielleicht die bessere Sprachwahl gewesen wäre, aber das wird durch die Musik wieder wettgemacht. „Ein Zeichen gegen Rechts“ ist ja ein Muss für eine Punk-Band und nicht nur textlich top umgesetzt. „Policy maker“ und „Golden Gate Bitch“ wieder als englische Songs sind musikalisch etwas dumpfer und ruhiger angelegt, aber mit geilem Bass.  Zu „Assozial“ kann ich wirklich nichts sagen, nur dass es eins meiner Lieblingslieder auf der CD ist. Auch „Hass“ steht auf meiner Liste fast noch weiter oben. Dann wieder zwei englische Lieder, die einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Eins sogar mit einem Reggae-Einschlag. Zum Ende will ich noch „20 Jahre SOS“ erwähnen, das mit fast 8 Minuten das längste Lied auf der CD ist. Fast der krönende Abschluss einer echt gelungenen CD und beinahe schon ein Schunkel-Lied. Besonders der Text ist hier hörenswert.
Fazit: Dreckig, hart und laut. So muss Punk sein. Auch wenn hier angebliche Metal und Hardcore Einflüsse vorhanden sein sollen, so überwiegt definitiv noch richtig geiler PunkRock. Die Texte decken von Gegen-Rechts bis zur Selbstironie so ziemlich alle Spektren ab, aber da ich kein Literatur-Kritiker bin, erlaube ich mir hier auch kein Urteil.
Kauftip: Aber mal ganz schnell !! Trotz 20 Jahre auf dem Buckel klingt das sehr unverbraucht und spielfreudig, so dass ich hier ohne Zögern die 100% vergeben kann.

[www.crazyunited.de]

SICK OF SOCIETY gibt es nun schon seit fast 20 Jahren und die Jungs waren auch recht fleißig, was ihre Veröffentlichungen anging. Trotzdem haben sie es geschafft, völlig an mir vorbei zu musizieren. Bei den ersten Tönen von „Niemals wie der Rest“ war mir dann auch schnell klar warum, denn „Zerstöre das System“ oder auch „Niemals wie der Rest“ sind zwar textlich ganz ansprechend, aber musikalisch eher durchschnittlich. Der Gesang klingt gequält und holprig, fast schon stümperhaft. Beim vierten Stück „Du hast versagt“ schreckt mich dann noch zusätzlich eine heftig nach Metal klingende Gitarre ab. So plätschert das neue Album von SICK OF SOCIETY ohne große Höhepunkte vor sich hin. Ganz nett klingt zunächst nur „We Want More“, das war es aber auch schon. Ich bin schon gelangweilt und fange an eine vernichtende Kritik in meinem Kopf zu schreiben. Doch plötzlich scheint die Band in einen Kreativbrunnen gefallen zu sein und klingt wie ausgetauscht. „The Royal Art Of Gentle Defloration“ ist eine großartige Ballade mit einem zuckersüßen Refrain, der sofort im Ohr hängen bleibt. Zuckersüß muss man dabei relativ betrachten, denn angesichts der rauen Stimme und der schrammeligen Gitarren wird es der Song wahrscheinlich nie in die Charts schaffen! Gleich danach folgt noch so ein genialer Moment – „Novus Ordo Seclorum“. Ein schneller, brachialer Punkkracher, der das Zeug zu einem richtigen Szenehit hat. Ich bin richtig hin und weg, denn das hätten die großen Vorbilder aus Amiland – die man hier raushören kann – nicht besser machen können. „Etwa nichts gefunden“ haut mir direkt im Anschluss noch einen Kracher um die Ohren und ich frage mich, ob das immer noch dieselbe Band ist, die am Anfang dieser Scheibe eher belanglos daherkam. Letzterer Song hätte zwar ohne Probleme auf das letzten Rasta Knast Album draufgepasst, aber es gibt schließlich schlechtere Inspirationsquellen, derer man sich bedienen kann. Die Qualität bei den letzten beiden Tracks lässt wieder etwas nach und so lässt mich die Band ratlos zurück. Bei kaum einer Platte in der Vergangenheit war ich so zwiegespalten wie bei „Niemals wie der Rest“ von SICK OF SOCIETY. Von Sternstunden des Punks bis hin zu Mülltonnenmucke ist hier alles vertreten. Ihr solltet den Jungs also eine Chance geben und euch selbst ein Bild machen. Note: 3+ East Side Daniel

[www.moloko-plus.de]

So kann's auch gehen. Da liegt nun eine CD vor mir von einer Band, die schon über 20 Jahre existiert und von denen ich mal so gar nix gehört hab'.

Vorweg, das Album ist jetzt sicherlich nicht mal im Ansatz ein Kandidat für die Platte des Jahres, aber es macht Spaß und hat alles, was für mich den Punk ausmacht. Schrammlige Gitarren, schräger Gesang und Texte aus dem linken Bereich des Lebens, die allerdings teilweise mit einem gewissen Augenzwinkern rüberkommen.

Man orientiert sich schon kräftig an den Casualties, Rawside und auch Rasta Knast grüßen stellenweise sehr deutlich.

Insgesamt rauscht die Scheibe recht unspektakulär an mir vorbei, wobei ausgerechnet mit der Ballade "The Royal Art Of Gentle Defloration" ein echter Smasher vertreten ist.

Fazit - So kann und vielleicht muß Punk auch im Jahre 2012 klingen. Leicht angestaubt, dennoch lebendig und vor allem authentisch.

[www.burnyourears.de]

Überfallartig dreschen SICK OF SOCIETY mit „Niemals Wie Der Rest" los. Ich habe kaum Zeit in Deckung zu gehen, da startet sie schon kompromisslos, die „voll auf die Zwölf-Mucke". SICK OF SOCIETY scheißen nicht erst seit gestern auf das System und Kommerz, sondern poltern schon seit knapp zwanzig Jahren mit ihrem anarchistischen Fuck-You Punk durch die Republik. Gesanglich kann man sagen, dass Wölfi von DIE KASSIERER dagegen ein ausgebildeter Opernsänger ist, aber –geschenkt- es macht mächtig Spaß diesem authentischen Vortrag zuzuhören, während das Schlagzeug dazu holpert, der Bass scheppert und die Gitarren schön krawallig durch die Gegend riffen, rotzen und knarzen, dass es nur noch eine Freude ist. Hier gilt mal wieder: Was die Musik ausmacht steht nicht (nur) in den Noten!
Besonders die überraschenden kantigen Metalattacken machen richtig Launen, lassen Moshpits vor meinem inneren Auge entstehen und geben noch mehr Druck und Aggro als sich sowieso schon durch „Niemals Wie Der Rest" zieht. Eine Sammlung von anspruchsvollen, schwoofigen rohen Punkstücken, mit (politischer) Aussage, Humor und Sing-A-Longs ohne Ende. Wenn SICK OF SOCIETY bei „Ein Zeichen Gegen Rechts" wüten, dann klingt das so schief, dass es einfach nur bierernst gemeint sein kann und die folgende Gitarrenmelodien, übergehend in einen Kinderchor (!), wiederum endend in ein Flötenoutro sind einfach nur groß und lässt mich baff zurück.
Ebenfalls die Glockenspielmelodie von „Novus Ordo Seclorum", über die ich mir ein Loch ins Knie freuen könnte, herrliche Hardcore Breakdowns und mitreißende Gangshouts machen den Song zu etwas Besonderem. SICK OF SOCIETY überzeugen mit deutschen Texten genauso wie mit englischen, einen Unterschied merkt man sowieso kaum noch wenn man bei dem Pogoalarm aus voller Inbrust mitschreit und eine der ergreifenden Melodien einen direkt am Herz packt.
Wie die Bandhymne „20 Jahre SOS", packend ehrlich und ich kaufe den Typen jedes ungehobelte Wort ab, fühle mich verbunden mit dieser Einstellung! Was für eine grob gesungene und trotzdem emotional berührende Hook kombiniert mit einem ehrlichen Text, von Typen die das Leben genauso führen, wie es ihnen passt„... zwar sind wir Metaller, doch Punker im Herz...ist uns scheißegal, so lang einer mitmacht bleiben wir noch hier...".
Jake von den großartigen THE CASUALTIES hat ebenfalls mitgesungen, wie zahlreiche andere hochkarätige Gäste von ALARMSIGNAL, EVIL HITMAN, CROSS X, RASTA KNAST, DAILY TERRORISTEN, BOTOX, KASA und ADAMS APPLE SCHARBOCK.
„Asozial" ist textlich Programm und macht Laune, erst wird ordentlich über die Bretter gewichst und dann in einen smoothigen Skateil reingerutscht „... Arschloch, ich red' mit dir...". Steht ganz oben mit anderen, „Ich kenne da einen, der mir auf den Sack geht-Songs", noch dazu vom Arrangement her (ja, auch Punk Song sind arrangiert) ein absoluter Übersong.
Wer mit fünf Öcken mal was Sinnvolles anfangen will, mit gutem abwechslungsreichen, echten und unverkrampftem Punk Rock etwas anfangen kann, der sollte sich die Platte über den Shop von SICK OF SOCIETY kaufen.

[Legacy 1-2013]

Es gibt sie noch, die Bands die mit voller Überzeugung einfach ihren Stiefel durchziehen: so wie SICK OF SOCIETY, die seit fast 20 Jahren den Punk zelebrieren und sich um Trends oder äußere Einflüsse keine Gedanken machen – Punk Rock in seiner reinsten Form, dazu deutlich hörbare Hardcore-Einflüsse, manchmal sogar Metal-Stilelemente. Natürlich wird nicht nur ordentlich auf die Kessel gehauen, sondern auch in den Texten deutlich Stellung bezogen, sei es gegen das altbekannte System oder irgendwelche politisch verwirrten Spinner. Musikalisch finden sich etliche Hymnen mit Mitgröl-Potenzial, teils in Deutsch, teils in Englisch gesungen. Standesgemäß werden die 16 Kracher von einem Intro eröffnet und nur einmal unterbrochen. Vor dem Song „Ein Zeichen gegen Rechts“ werden im 30 Sekunden dauernden Stück „Wut“ Nachrichten über die rechtsextremen Anschläge der letzten Jahre zusammengeschnitten. Vermutlich wollte die Band ein so wichtiges Thema nicht einfach nahtlos in die anderen Titel integrieren. Besonders der Titelsong „Niemals wie der Rest“ und „20 Jahre SOS“ sind gesondert zu erwähnen. Ersterer ist ein einfacher Deutsch-Punker, der sofort zündet und sich innerhalb kürzester Zeit zum Ohrwurm entwickelt, Zweitgenannter ein wunderschöner Rückblick auf die Karriere von SICK OF SOCIETY inklusive Danksagung an alle Wegbegleiter. Bei den Englischen Songs muss man „Political Correctness“ nennen, fast schon eine reine Hardcore-Nummer mit unterstützender Co-Sängerin – und natürlich „The Royal Art Of Gentle Defloration“, ein Track, der direkt aus den Achtzigern entsprungen zu sein scheint: klassischer, schöner Punk. Well done, SICK OF SOCIETY! Purer, Ehrlicher kann man eine Punk-Scheibe fast nicht aufnehmen, Respekt!

(PAT) 13 von 15 Punkten   

[www.crossfire-metal.de]

Zwanzig Jahre ungebeugt im Musikbusiness ist kein einfacher Stiefel. Aber die süddeutschen Jungs aus Ulm geben nicht klein bei und servieren uns weitere sechzehn Songs aus einem Guss. Ihr Punk Rock mit Metal ist weder kleinlaut noch biedert er sich irgendwelchen Konventionen an. Ganz im Gegenteil wird mit dem Albumtitel und gleichzeitig zweiten Songtitel (nach dem Intro), „Niemals Wie Der Rest“, und den folgenden Zeigefinger-Tracks, „Zerstöre Das System“ oder „Ein Zeichen Gegen Rechts“, ordentlich gewettert und die Zuhörer zum Nachdenken animiert. Dabei bleibt man im Up-Tempo Bereich mit stets melodiösen Refrains die leicht zum mitgröhlen animieren. Im Gegensatz dazu pfeffert die derb und raue Gitarrenarbeit. Die Produktion ist ziemlich fett und „underground“ bleibt man eigentlich nur bei dem Artwork. Ein Teil der Beiträge ist in Englisch gesungen, denn damit haben die Punks keine Berührungsängste. Gäste haben die Boys auch eingeladen: Steff & Alarmsignal, Uwe & Daily Terroristen, Botox, Kasa und einige mehr. Mit dieser Version des Punk wird das Genre weiterhin frisch bleiben und immer wieder neue Fans in den Bann ziehen.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak

[www.vs-webzine.com]

Ceux qui n'ont jamais connu le doux plaisir de se faire hurler dessus en allemand au petit matin, devrait essayer de se passer un petit morceau de SICK OF SOCIETY au saut du lit. Plutôt que d'essayer de me lancer dans une longue description, je laisse au groupe le soin de définir son son : Le East Coast -Oi core.
Ces joyeux Teutons crétus jouent un punk/oi à la limite du hardcore et aux frontières du metal.
Formés en 1998, les lascars possèdent un joli coup de médiator et une bonne dose d'énergie fédératrice. Après s'être retrouvés sur un grand nombre de K7 et quelques albums, le groupe est aujourd'hui bien conscient de ses forçes et de la façon dont un groupe comme eux doit se comporter en studio.
Du coup, leurs productions sont rarement décevantes pour peu qu'on aime leur style.
Rapide, rageux et primaire, leur punk pourrait paraître un peu compact et frontal. Mais les gaziers ont du métier et savent incorporer quand il le faut les éléments nécessaires pour que leur musique reste sympa. Je crois que cela s'appelle avoir du métier.
Ceux qui connaissent le groupe ne seront pas dépaysés soyez en certains ! Pour les autres, SICK OF SOCIETY, c'est avant tout des titres fédérateurs, une patate de tous les instants et une ouverture d'esprit qui, si elle ne saute pas aux oreilles au départ, est très présente. Les guitares ont un son très sec et très metal. Elles jouent des riffs simples, énergiques et efficaces.
La voix est rocailleuse, gueularde et assez limitée dans ses moyens d'expressions, stigmates certains de plusieurs années à gueuler comme un veau sans faire attention à ses cordes vocales.
La rythmique fonce bille en avant et n'a pas peur de s'éclater la gueule sur un éventuel mur de béton bêtement placé au milieu du chemin.
Et au milieu de tous ces accessoires de boeufs se trouvent quelques harmonies vocales, des tonalités différentes et quelques légères variations. Bref, rien ne froissera la sensibilité du punk des caniveaux, le groupe arrivant à équilibrer sa barbarie avec quelques amusements techniques.
N'oubliez pas au final les lyrics 100% allemands qui comme je vous le disais au départ viennent renforcer encore davantage le côté hooligans des musiciens. Qu'on se le dise, SICK OF SOCIETY n'est pas le genre de combo à mentir sur sa marchandise.
Coincé entre la période metal de THE EXPLOITED, BLACK FLAG et THE CAUSALITIES, SICK OF SOCIETY à toute la saveur d'un bon street punk des familles... l'allemand en plus.
Rédigé par: 14/20 | Nb de lectures

[www.ulm-news.de]

Sick Of Society – 20 Jahre und kein Ende... 

Zwei Dekaden in der deutschen Punkliga und immer noch kein bisschen müde. Im Gegenteil: die drei Herren von Sick Of Society machen auf „Niemals Wie Der Rest“ ein ordentliches Fass Punk-Rock auf.

Auf den 18 Songs dreht sich alles um Punk – gerne mal mit ner Hardcore oder Melodic-Schlagseite, ordentlichen Metalattacken und feinen Singalongs.

Die meisten Songs sind in typischer Do-It-Youself-Manier kurz, dreckig und direkt auf die Zwölf. Die Gitarre sägt und rifft, der Bass scheppert  und die Drums fallen krachig in den Sound, dazu kommt der markante, schräge Gesang meist in deutsch (wenige englisch  Ausnahmen) zu gesellschaftlichen und eindeutig linken Themen plus eine ordentlichen Portion Humor.

Überraschungsmomente, wie die Fast-Ballade "The Royal Art Of Gentle Defloration", den Bläsersätzen bei „20 Jahre SOS“, dem Glockenspiel von „Novus Ordo Seclorum", einem Kinderchor und einem Flötenoutro würzen das ganze zusätzlich ab und zeigen, wie weit man sich mit Punk aus dem Fenster lehnen kann, ohne zu fallen!

Dass dann für das Album auch noch zahllose Sänger von anderen Bands gewonnen werden konnten (u.a. von THE CASUALTIES, ALARMSIGNAL, EVIL HITMAN, CROSS X, RASTA KNAST, DAILY TERRORISTEN, BOTOX, KASA und ADAMS APPLE SCHARBOCK) macht die 20 erst ichtig rund!

Gratulation oder „... zwar sind wir Metaller, doch Punker im Herz... ist uns scheißegal, so lang einer mitmacht, bleiben wir noch hier...".

[www.punkrocknews.de]

Warum habe ich eigentlich noch nie etwas von diesem Punkrock Trio gehört, welches aus Bayern stammt? Immerhin sind die drei bereits seit 20 Jahren dabei und sind nun mit einem neuen Album am Start, welches 18 Tracks zu bieten hat.
Das Album beginnt mit einem Intro, danach geht es sofort mit einem energiegeladenen Punkrock Song weiter, welcher auch gute Hardcore Einflüsse aufweisen lässt, wobei es dennoch sehr melodisch rüber kommt. Insgesamt hat man sich allerdings bei allen Songs, die zwischen englischen und deutschen Songtexten wechseln, recht kurz gehalten, so überschreiten diese meist nicht mehr als zwei bis zweieinhalb Minuten. Bei den englischsprachigen Songs fühlt man sich ein wenig an Bands wie The Casualties, Total Chaos und Bad Religion erinnert, auch der Gesang kommt etwas härter daher als bei den deutsprachigen, diese klingen dagegen eher rotziger. Was mir aber wirklich gut gefällt, ist zum Beispiel beim Song "Asozial" dieser Wechsel zwischen schnellen rotzigen Hardcore-Punk und melodischem Ska. Aber auch generell hat man bei "Niemals wie der Rest" unterschiedliche Musikstile schön miteinander gemischt bzw. wechselt gerne zwischen diesen, wobei der Hardcore-Punk Sound immer im Vordergrund bleibt. Bei so manchen der deutschsprachigen Songs, wie unter Anderem "Etwa nichts gefunden" fühlt man sich sogar an Rasta Knast erinnert, ob es daran liegt, dass Rasta Knast auf dem Album als Gäste mitwirken?
Zum Ende gibt es dann auch noch mit "20 Jahre SOS" einen schönen Jubiläums Song zum mitsingen, welcher dann ausnahmsweise auch fast acht Minuten geht.
Insgesamt auf jeden Fall ein Interessantes Punkrock / Hardcore Album, wo man gerne mal reinhören darf!

[Ox-Fanzine]

Oli, Fizzi und Steini hegen einen Groll gegen Fahrstühle für Autos bis zur Bettkante im fünften Stock und Fachgeschäfte für Hundehandtaschen und bleiben deswegen SICK OF SOCIETY in Ulm, um Ulm und um Ulm herum. 16 Stücke politischer und wütender Hardcore-Punk, meist schnellerer Gangart mit Unterhaltungswert und voller Abwechslung. Ein guter Grund, nach Schwaben zu ziehen. (7)